Alzheimer ist die häufigste Form der dementiellen Erkrankungen. Etwa 65 Prozent aller Betroffenen leiden an dieser systematischen Verschlechterung der geistigen und körperlichen Leistung. Biologische Symptome sind ein Absterben von Nervenzellen, deren Verbindungen und Eiweißablagerungen im Gehirn. Die Gründe für diesen Verlust sind trotz Forschung noch nicht bekannt. Ein bedeutender Risikofaktor ist aber das Alter, denn Alzheimer tritt überwiegend ab 65 Jahren auf.

Darunter leiden nur etwa zwei Prozent der Bevölkerung an der Krankheit.  Diese Form der Demenz ist noch nicht heilbar. Medikamente, aber auch Therapiemöglichkeiten helfen, die Krankheit zu erleichtern, wie etwa Gedächtnistraining, Erinnerungs- oder Verhaltenstherapien. In Österreich gibt es zurzeit noch keinen nationalen Demenzplan, die Unterstützungen variieren regional.

Auch Präventivmaßnahmen können einer Demenz entgegenwirken. Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, geistige Aktivität und ein reges soziales Leben spielen hierbei eine wichtige Rolle. Neben ausgewogenen Mahlzeiten sollte man die Vitamine B6, B12, Folsäure und Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen. Diese findet man in Vollkornprodukten, Muskelfleisch, Geflügel, Fisch, Obst und Gemüse.

Empfehlungen für den Umgang mit Alzheimererkrankten:

  • Versuchen Sie den gewohnten Alltag aufrechtzuerhalten und schön zu gestalten.
  • Unterstützen Sie die Eigenständigkeit des Erkrankten.
  • Fordern Sie und integrieren Sie die Betroffenen bei der Erledigung der alltäglichen Aufgaben, aber überfordern Sie sie nicht.
  • Sein Sie geduldig und bringen Sie Verständnis auf. Es hilft, sich in die Situation des Betroffenen hineinzuversetzen.
  • Unterstützen Sie die Betroffenen; kritisieren Sie sie nicht. Sprechen Sie Lob aus.
  • Vermeiden Sie unnötigen Umgebungswechsel; bewahren Sie die Gewohnheiten des Betroffenen.
  • Fordern Sie keine Entscheidungen und versuchen Sie verwirrende Situationen zu vermeiden.