Am Anfang können unklare Symptome wie beispielsweise Übelkeit, Völlegefühl oder Appetitlosigkeit auftreten. Beschwerden, die per se nicht gerade ungewöhnlich sind. Und dennoch können sie im Zusammenhang mit Magenkrebs stehen. Spezifischer sind da schon Beschwerden wie Schmerzen in der Magengegend oder starker Gewichtsverlust. Wenn aber etwa Blut im Erbrochenen oder im Stuhl zu finden ist, sollten alle Alarmglocken klingeln.

Es ist daher wichtig, schon früh etwaige Symptome abklären zu lassen.

Spätestens dann ist akute medizinische Hilfe gefragt. Es ist daher wichtig, schon früh etwaige Symptome abklären zu lassen. Denn nach wie vor wird das Magenkarzinom leider oftmals viel zu spät erkannt. Auch hier gilt, was bei allen (Krebs-)Erkrankungen das Um und Auf ist: Eine frühe Diagnose kann Leben retten. Außerdem kann durch frühe Interventionen auch die Lebensqualität im Zuge des Krankheitsverlaufes verbessert werden.

Je früher desto besser

Obwohl die Zahl der Neuerkrankungen in Österreich in den letzten Jahren stetig abgenommen hat, ist jede Diagnose eine große Herausforderung für Betroffene. Männer sind im Übrigen häufiger von einem Magenkarzinom betroffen als Frauen. Bei einer frühen Erkennung eines Magenkarzinoms bestehen dank bester medizinischer Kompetenz ausgezeichnete Heilungschancen. Wie die Therapie dafür aber genau aussieht, ist von Erkrankung zu Erkrankung verschieden.

Ernährung ist aber nicht nur ein potenzieller Risikofaktor, sondern auch ein essenzieller Bestandteil im Zuge einer Therapie bei Magenkrebs.

Je nach Ausbreitung sind die operative Entfernung des Tumors sowie eine zusätzliche Strahlen- und/oder Chemotherapie in vielen Fällen effektiv. In den letzten Jahren wurden außerdem hochwirksame Medikamente entwickelt, die selbst bei Magenkrebs im fortgeschrittenen Stadium wirksam sind. Wie ein Magenkarzinom genau entsteht, ist immer noch Gegenstand der Forschung.

Neben familiärer Veranlagung sowie Helicobacter-Bakterien, gehen ExpertInnen heute davon aus, dass vor allem auch äußere Umwelteinflüsse, wie etwa Rauchen, sowie die Ernährung eine entscheidende Rolle in der Entstehung von Magenkrebs spielen.

Der Faktor Ernährung

Ernährung ist aber nicht nur ein potenzieller Risikofaktor, sondern auch ein essenzieller Bestandteil im Zuge einer Therapie bei Magenkrebs. In Zusammenarbeit zwischen OnkologInnen und DiätologInnen werden PatientInnen mit einem speziell auf ihre Erkrankung abgestimmten Ernährungskonzept betreut. Dabei ist der Aspekt der Ausgewogenheit wichtig, um den Körper – und vor allem das Immunsystem – optimal zu unterstützen.

Leben mit Magenkrebs heißt für Betroffene vor allem auch eine Änderung der bisherigen Lebensgewohnheiten. Die Diagnose ist dabei nicht nur eine körperliche, sondern auch eine seelische Herausforderung.

Auch nach einer Operation ist eine ausreichende, aber angepasste Ernährung essenziell. Mehrere kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten sind insofern wichtig, weil der Magen Nahrung nicht mehr so gut speichern kann. Außerdem ist es von Bedeutung, dass PatientInnen ihr Gewicht halten, vor allem auch deswegen, weil viele Betroffene zum Zeitpunkt der Diagnose bereits (stark) abgenommen haben.

Daher kann mit etwaigen Zusatzprodukten nachgeholfen werden – auch um dem Körper wichtige Nährstoffe zuzuführen.

Neue Lebensumstände

Leben mit Magenkrebs heißt für Betroffene vor allem auch eine Änderung der bisherigen Lebensgewohnheiten. Die Diagnose ist dabei nicht nur eine körperliche, sondern auch eine seelische Herausforderung. Themen wie Therapieerfolge, Ängste, Hoffnungen oder Ungewissheiten, Familie, Beruf oder Sexualität können von PatientInnen mit PsychoonkologInnen besprochen werden.

Viele dieser Punkte sind auch zentral, wenn es um die Lebensqualität im Alltag geht – körperliches Befinden, seelische Verfassung, Selbständigkeit, Belastbarkeit und Sicherheiten können ebenso dazu zählen. All diese Fragen können aber nicht nur im stationären Kontext oder im Zuge einer Reha besprochen werden, sondern auch beispielsweise im Rahmen von Selbsthilfegruppen.

Schließlich geht es darum, vor, während und auch nach einer Therapie das Optimum an Lebensqualität für jede und jeden Einzelnen ermöglichen zu können.