Viele kennen es: Die Präsentation muss 12 Uhr fertig sein. Nach der Arbeit schnell zum Abendessen mit dem Geschäftspartner. Der Chef ruft um 21 Uhr an und gibt Feedback. Samstag noch kurz etwas fertig arbeiten. Dienstag Abend auf den Geburtstag, den man nicht absagen kann. Und ins Fitnessstudio sollte man auch noch diese Woche gehen – ständige Erreichbarkeit, hohe Erwartungen, enge Timings. Man rennt im Hamsterrad.

Was tut mir gut?

Jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Energiequellen. Diese zu kennen und regelmäßig anzuzapfen, ist Balsam für Körper und Seele. Für manche Typen ist ein Abend mit Freunden entspannend, andere empfinden soziale Treffen als zusätzliche Belastung. Manche gehen gern zum Sport, während andere lieber handwerklichen Hobbys nachgehen. Es ist nicht wichtig, was man tut, sondern dass man etwas findet, was einem gut tut.

Regelmäßige Entspannung einplanen

Um ausreichend Zeit für Entspannung zu haben, sollte man im ersten Schritt Platz schaffen: Energiefresser identifizieren und aus dem Kalender zu streichen. Dinge, die man nicht gern macht, absagen. Das kann bereits bei der Frage beginnen, wen man gern trifft oder wo man gern hingeht.

Zeit ist wertvoll und sollte bewusst für Dinge genutzt werden, die Energie geben. Damit es gar nicht erst zu einem Erschöpfungszustand kommt, sollte man sich Auszeiten in den Alltag einbauen. Zeit einplanen und diese konsequent für sich nehmen. Wöchentliche Sport- und Hobby-Routinen schaffen Platz im Kopf.

Jeder findet seinen Weg

Ob Volleyball, Wandern oder Klettern – jeder findet seinen Weg, um den Alltag auszubalancieren. Fitnessstudios, Clubs und Vereine bieten sich an, um Sport mit sozialen Kontakten und einem positiven Erlebnis zu verknüpfen. Man trifft Leute, mit denen man über neue Themen spricht und entflieht seinem Alltagstrott. Es lohnt sich, neue Hobbys und Sportarten auszuprobieren.

Wer Sport gern mit Musik verbindet, für den könnten Aerobic oder Zumba geeignet sein. Yoga kann helfen, die Muskeln zum Arbeiten zu bringen, während der Geist zur Ruhe kommt. Auch der Aufenthalt in einem mehrtägigen Yoga-Camp kann einen guten Startpunkt in ein gesundes Leben bilden. Pilates ist geeignet für Menschen, die innerhalb kurzer Zeit den ganzen Körper trainieren möchten.

Für alle, die zwischendurch eine Ruhepause einbauen möchten, bietet sich Meditation an. Mit regelmäßiger Übung ist man nach einiger Zeit in der Lage, überall und zwischen den Terminen, zu entspannen. Onlinekurse und Apps helfen dabei, die Gedanken auf das Positive zu richten und Energie zu sammeln.

Auch Kunst, Sprachen oder Handwerke sind hilfreich, um auf andere Gedanken zu kommen. Töpfern, Nähen oder Backen – besonders für Menschen, die täglich am Computer arbeiten, kann es wertvoll sein, in der Freizeit etwas mit den Händen zu kreieren und greifbare Ergebnisse zu schaffen.

Du hast die Wahl

Die gute Nachricht ist: Jeder kann sein Leben auf seine Weise gestalten, um mental und körperlich fit zu bleiben. Es beginnt mit der inneren Einstellung. Manchmal kann man einen schwierigen Tag auch einfach mit der besten Freundin und einem schönen Tee abschließen.