Zahlreiche Therapien bei Krebserkrankungen haben negative Auswirkungen auf Haut und Haare. Vielen PatientInnen macht das zu schaffen. Doch insbesondere für Frauen stellt die Glatze ein viel schwerwiegenderes Problem dar als für Männer. Spätestens, wenn nach einer Chemotherapie die ersten Haare auszufallen beginnen, wird es auch rein äußerlich schwer für die Betroffenen.

Denn nun kann jeder sehen, dass man krank ist. Viele der in der Chemotherapie eingesetzten Medikamente, sogenannte Zytostatika, wirken besonders auf schnell wachsende und sich häufig teilende Zellen. Deshalb schädigen sie besonders auch die Haarwurzelzellen. Eine Folge ist meist der Verlust von mehr als der Hälfte der Körperbehaarung. 

Hilfe bei Haarausfall

Die Kopfhaare der meisten Betroffenen sind erst nach etwa drei Monaten zumindest zu einem Teil wieder nachgewachsen. Diese haarlose Zeit, bis sich die Haarwurzeln von der Krebstherapie wieder erholt haben, lässt sich am besten mit einer Perücke überbrücken. Dabei gibt es zwei Arten von Perücken. Mit Echthaar oder mit Kunsthaar. Wobei Kunsthaar vom Aussehen und vom Tragekomfort mittlerweile schon nicht mehr von Echthaar zu unterscheiden ist. 

Als Kunde sollte man nur stets darauf achten, dass jede Perückenart vom Friseur, genau angepasst, geschnitten, eventuell gefärbt und nachfrisiert werden muss, um auf dem Kopf natürlich zu wirken. 

Und so wird der Haarersatz im Kampf gegen den Krebs ein ganz wichtiges, sichtbares Zeichen dafür, sich nicht unterkriegen zu lassen.