Die eigene Mobilität. Ein weites Feld, das für jeden Einzelnen völlig unterschiedlich aussieht. Und doch in jedem Fall auf dasselbe raus will. Geht es doch um Unabhängigkeit. Um Freiheit. Und auch um Souveränität. Nicht auf die Hilfe von Familie oder Freunden angewiesen zu sein.

Doch gerade dann, wenn man mit körperlichen Einschränkungen leben muss, ist es schwierig, mobil zu sein. Heutzutage lassen glücklicherweise selbst größere Beeinträchtigungen eine aktive Beteiligung am Leben und an der Mobilität zu. Mit fachgerechter Beratung und dem nötigen Know-how wird vieles leichter.

Beeinträchtigung im Job

Eine aktive Teilnahme an der Gesellschaft hängt für viele Menschen auch an der Ausübung einer beruflichen Tätigkeit. Wer arbeitet, erfährt Wertschätzung. Und Wertschätzung ist Balsam für die Seele. Doch aufgrund körperlicher Einschränkungen ist es nicht immer so leicht, berufliche Tätigkeiten auszuüben.

Umso wichtiger, dass sich Firmen im Rahmen eines Diversity Managements darum kümmern, die jeweiligen Stärken und auch Schwächen eines jeden Mitarbeiters optimal einzusetzen. Welche Möglichkeiten es für Menschen mit Beeinträchtigung gibt, lässt sich am besten bei einem persönlichen Gespräch mit sachkundigen Beratern klären ...

Beeinträchtigung im Straßenverkehr

... die auch in der Lage sind, das immer komplexer werdende Thema „Straßenverkehr“ verständlich zu erklären. Denn für Menschen mit Beeinträchtigung hält auch die Teilnahme am Verkehr den einen oder anderen Stolperstein bereit.

Vom benötigten Führerschein für unterschiedliche Fahrzeugklassen über einen eventuell geförderten, maßgeschneiderten Umbau des Fahrzeugs bis zu einem Parkausweis für Behinderte, Ermäßigungen wie dem Entfall der motorbezogenen Versicherungssteuer oder einer kostenlosen Autobahnvignette. Bei all den nötigen Anträgen für diese Begünstigungen stehen die Profis der Mobilitätsclubs ihren Mitgliedern mit Beratung, Rat und Tat zur Seite.

Mit Beeinträchtigung auf Reisen

Und wenn es mal etwas weiter weg gehen soll, stehen die Behindertenberater der Mobilitätsclubs auch gern mit Informationen bereit. Etwa, worüber die Fluglinie bei  dem Transport eines Menschen mit Beeinträchtigung in Kenntnis gesetzt werden muss. Von eventuell erforderlichen Attesten bis hin zur Meldung der Mitnahme eines Rollstuhls gibt es vieles zu beachten, damit die Flugreise nicht zu Ende ist, bevor sie noch begonnen hat.

Aber auch für Fernreisende, die sich mit dem eigenen Auto auf den Weg machen, gibt es einiges zu bedenken. So bestehen etwa bei Einfahrtsbeschränkungen oder einer Mautpflicht vor der Einfahrt in Innenstädte oft Ausnahmen für Menschen mit Behinderung. Auch eine Liste mit barrierefreien WC-Anlagen auf Autobahn-Raststationen hilft dabei, eine Reise angenehmer und entspannter zu machen.

Mit Beeinträchtigung in der Klemme

Was aber passiert, wenn einmal etwas schiefgeht? Der Rückflug in die Heimat wird gestrichen, der Wagen bleibt liegen, es fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr? Auch dann ist Hilfe nicht weit. Schon im Vorfeld der Reise besteht die Möglichkeit einer Unterstützung, etwa mit Notfallnummern für den Fall der Fälle. Bis hin zum Transport nach Hause, wenn es einen medizinischen Notfall gibt, können Betroffene eine ganze Reihe an Hilfestellungen in Anspruch nehmen.

So wird es auch für Menschen mit Beeinträchtigung möglich, am Alltag teilzuhaben und nicht mit vermeidbaren Einschränkungen leben zu müssen. Denn man muss nicht alles wissen. Aber man sollte wissen, wo man die Infos bekommen kann.