Einseitige Belastungen und Körperhaltungen, zu viel Sitzen und Anspannung, aber besonders zu wenig Bewegung setzen dem Rücken zu. Beschwerden und Schmerzen sind zum einen die Folge und zum anderen ein Signal, sich selbst und dem Rücken mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Sitzen

Doch im hektischen Berufsalltag ist es oft schwer, geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Rückenschäden zu ergreifen. Dabei helfen bereits einige kleine Tricks, um die Belastung für Rückenwirbel und Muskulatur erheblich zu minimieren. Teilen Sie schwere Lasten immer auf oder tragen Sie sie zu zweit. Selbst die gesunde Rückenmuskulatur reagiert auf plötzliche starke Überlastung mit Verkrampfung und kann erheblichen Schaden nehmen. Beachten Sie auch unbedingt die korrekte Körperhaltung beim Tragen und Heben.

Erheblichen Einfluss auf unsere Rückengesundheit hat außerdem die Sitzhaltung. Ober- und Unterarme und Ober- und Unterschenkel sollten im rechten Winkel sein. Nutzen Sie die komplette Sitzfläche Ihres Bürostuhls aus und lehnen Sie sich an die Rückenlehne an. Im Auto sollten auch Arme und Beine leicht angewinkelt sein, die Rückenlehne in einem Winkel von 110 Grad zur Sitzfläche stehen.

Entspannen

Eine der meist unterschätzten Ursachen für Rückenschmerzen ist Stress. Die Ausschüttung von Stresshormonen im Körper regt die Kontraktion der Rückenmuskulatur an. Geschieht dies ohne Unterbrechung und über einen längeren Zeitraum hinweg, wird die Muskulatur überlastet und beginnt zu schmerzen. Bauen Sie also in regelmäßigen Abständen kleinere Pausen in Ihren Arbeitsalltag ein und geben Sie dem Rücken Gelegenheit sich zu erholen.

Eine segensreiche Büroinnovation hierfür ist ein neuartiges Massageboard, das höhenverstellbar an der Wand befestigt wird. Diese Erfindung aus Hollabrunn ermöglicht eine Rückenmassage im Stehen als Ausgleich zum andauernden Sitzen. Integrierte Massageköpfe ahmen eine vierhändige Massage nach und entlasten durch die stehende Position die Rückenmuskeln, der Kreislauf wird angeregt, die Beinmuskeln aktiviert.

Bewegen

Doch noch einmal zurück zum Bewegungsmangel. Jede statische Haltung, egal, ob Sitzen oder Stehen, schädigt unserem Organismus. Der Mensch ist seiner Herkunft gemäß ein Nomade, Bewegung steckt ihm also im wahrsten Wortsinn in den Knochen. Nehmen Sie also einfach öfter mal die Treppe, gehen Sie in der Mittagspause eine Runde spazieren oder machen Sie am Schreibtisch ein paar simple Dehnübungen.

Ganz kontinuierliches Bewegen trägt langfristig zur Rückengesundheit bei, indem es hilft, die Wirbelmuskulatur zu lockern und zu durchbluten. Auch die Bauchmuskeln tragen aktiviert zur Stabilisierung des unteren Rückens bei.