Unser Ansatz ist: Jeder Mensch hat Talente, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Letztlich geht es darum, diese zu entdecken und den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu entfalten.  

Das Projekt wird im ÖAMTC von der obersten Managementebene mitgetragen: Oliver Schmerold (ÖAMTC-Direktor), Ernst Kloboucnik (Direktor Wien, Niederösterreich, Burgenland) und Oliver Krupitza (Kaufmännischer Direktor) unterstützen die Initiative maßgeblich. Diese Unterstützung ist ausschlaggebend dafür, dass dieses Projekt von den Führungskräften gut angenommen wird.

 Ziel ist, die Gesellschaft so, wie sie ist, auch in der Mitarbeiterstruktur abzubilden. 


Welche Schritte sind notwendig um das Projekt erfolgreich durchzuführen?

Im Vorfeld wurde eine Zusammenarbeit mit dem Sozialministeriumservice und den Arbeitsassistenzen angestrebt. Und in weiterer Folge auch das AMS zur Personalsuche im Projekt involviert.

In Workshops mit unterschiedlichen Arbeitsassistenzen wurden die Kolleginnen im Recruiting geschult und technische Ausgleichsmöglichkeiten präsentiert.

Interessierte Führungskräfte erhielten in einem Workshop – ebenfalls mit diversen Arbeitsassistenzen – Informationen zu unterschiedlichen Behinderungen/Erkrankungen. Fragen wie „Was ist der Feststellungsbescheid zum Kreis der begünstigt behinderten Personen?“, „Was bedeutet der erhöhte Kündigungsschutz?“ und „Ab wann müssen Unternehmen eine Ausgleichstaxe bezahlen?“ wurden dabei beantwortet. Auch bereits bestehende ÖAMTC Best-Practice-Beispiele, wie etwa eine sehbeeinträchtigte Führungskraft, die ein fünfköpfiges Team führt, wurden in der Veranstaltung präsentiert.

Parallel dazu wurden in unterschiedlichen ÖAMTC internen Medien, wie etwa dem Intranet oder der Mitarbeiterzeitung, weitere Best-Practice-Modelle vorgestellt.  

Danach haben Führungskräfte ihren Bedarf gemeldet und in gemeinsamen Evaluierungsgesprächen wurden Jobprofile erarbeitet. Mit Unterstützung des Sozialministeriumservice, des AMS und den Arbeitsassistenzen wurden Inserate verbreitet und Personen eingeladen, sich zu bewerben.

Jede Stelle ist als Vollzeitstelle angelegt, nur bei Bedarf seitens der Bewerber ermöglichen wir auch eine Teilzeitanstellung von mindestens 20 Stunden pro Woche.

Mit diesem Projekt leistet der ÖAMTC seinen Beitrag als inklusiver Arbeitgeber.

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https://www.oeamtc.at/thema/behinderung-mobilitaet/

Wien, Niederösterreich, Burgenland:

Barbara Reiter
Stützpunkt Schanzstraße
1150 Wien, Schanzstraße 44
Tel. (01) 981 20 10183
Fax (01) 981 20 20 10183

Salzburg:

Thomas Ritzinger
Stützpunkt Salzburg
5020 Salzburg, Alpenstraße 102–104
Terminvereinbarung unter Tel. (0662) 639 99

Gerne können Sie Ihre Anfrage auch per E-Mail an behindertenberatung@oeamtc.at richten oder einen persönlichen Termin unter 0810 120 120 vereinbaren.

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