Die meisten kriegen nichts mit

Beim Schlafapnoe wird der unbewusste Vorgang des Atmens im Schlaf unterbrochen. Die Betroffenen haben Atemaussetzer, die mehr als sechzig Sekunden dauern können. Der Körper reagiert, indem er kurz und meist unter lautem Schnarchen nach Luft schnappt, um wieder genug Sauerstoff zu bekommen. Die harmloseren Folgen von Schlafapnoe sind Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Gereiztheit. Es kann aber auch gesundheitsgefährdend werden. Erhöhter Blutdruck, Herzversagen und Sekundenschlaf sind Beispiele für ernstere Auswirkungen. Umso bedenklicher ist, dass nur vier Prozent der Betroffenen realisieren, dass sie unter der Krankheit leiden.

 

Therapien bei Schlafstörungen

Wer von Schlafstörungen geplagt wird oder es aufgrund tagsüber auftretender Symptome vermutet, sollte sich in einem Schlaflabor professionell helfen lassen. Es gibt verschiedenste Therapiemöglichkeiten. Häufig wird Schlafapnoe mit einer Atemmaske behandelt, die nachts aufgesetzt wird und dem Patienten Luft mit leichtem Überdruck zuführt. Dadurch können keine Atemaussetzer mehr entstehen. Bei manchen Patienten reicht aber schon der Verzicht auf Alkohol oder Nikotin. Auch Blasinstrumente, vor allem Didgeridoos, werden erfolgreich zur Therapie eingesetzt.