Oft ist es zum Verzweifeln mit der Brille – man verlegt sie und weiß im entscheidenden Moment nicht mehr wo man sie suchen soll. Kontaktlinsenträger haben es noch schwerer – zu leicht gehen die kleinen Linsen verloren. Da wünscht man sich manchmal ganz schnell Normalsichtigkeit zurück. Manuel Plachner ging es genauso: Er war längere Zeit Brillenträger, wechselte mit Beginn des Präsenzdienstes auf Kontaktlinsen und hatte oft seine liebe Not die Linsen wiederzufinden wenn sie im Feld verloren gingen. Dann hörte er von der refraktiven Chirurgie: Eine Methode die es ermöglicht per lasergestützter Chirurgie wieder Normalsichtigkeit zu erlangen. Plachner war interessiert.

 

Das Kalkül 

Komfort ist nicht der eigentliche Beweggrund für die Durchführung der Operation, vielmehr ist Plachner ein kühler Rechner, er meint: „Wenn man es hochrechnet - die Kontaktlinsen, die Flüssigkeit, die ganzen Checks zwischendurch, dann hat man ja nicht nur eine Brille, sondern auch eine Sonnenbrille, die man vielleicht auch optisch haben will... dann hat man die Investition für die Operation in etwa 10 Jahren herinnen.“ Ein Leben ohne Sehbehelf scheint auch erstrebenswert: „Natürlich gibt es auch noch den Bequemlichkeitsfaktor:

Wenn man ständig etwas mit hat, Kontaktlinsen, Brille, Flüssigkeit für die Kontaktlinsen, ständig die Linsen rein und raus – das war ein Zustand mit dem ich mich nicht wirklich anfreunden konnte... kein dauerhafter Zustand, sagen wir so.“

 

Die Vorbereitung

Der damals 19jährige beginnt sich gezielter über die bestehenden Möglichkeiten zu informieren: „Ich habe die entsprechenden Spezialisten im Internet gesucht und bin hingegangen.“ Manuel Plachner ist angetan von der Betreuung: „Sehr kompetente Ärzte, rund ein Dutzend Tests waren zu machen, alles wurde von vorne bis hinten getestet. Ich habe mich gut aufgehoben und betreut gefühlt.“ Nach ausführlicher Beratung entscheidet sich der junge Mann die Operation durchführen zu lassen. „Welche Methode gewählt wird ist vom Arzt abhängig bzw. wird von ihm entschieden. Mein Wunsch an den Arzt war die Hornhaut nicht aufzuschneiden, weil dies eine Schwachstelle sein könnte, durch eine mögliche ungenügende Heilung. Das wollte ich vermeiden.“

 

Die Operation

„Die Operation hat mich erstaunt: Man kommt in die Praxis – der Arzt hat bereits alle Tests gemacht, die erforderlich sind um den Laser korrekt einzustellen... man legt sich auf den Operationstisch, das Auge wird vorbereitet indem man eine Flüssigkeit eingeträufelt bekommt, die Operation beginnt und man sieht rote Lichtblitze während die Hornhaut durch den Laser angepasst wird. Dann das ganze am anderen Auge. Ich glaube die gesamte Operation hat zwei Minuten gedauert. Danach sieht man total verschwommen, keine Klarsicht.“ Schmerzen hatte Plachner keine: „Es ist unangenehm aber nicht wirklich schmerzhaft.“

 

„Mein Lebensgefühl hat sich extrem verbessert!“

 

Der Heilungsverlauf

Nach der Operation sieht der Patient nicht sofort scharf, die durch die Operation strapazierte Hornhaut muss sich erst erholen. „Nach der Operation war die Hornhaut aufgerieben, man bekommt zum Schutz Kontaktlinsen in die Augen und lebt ein bis zwei Wochen damit. Bei mir ging es sehr rasch, nach etwa einer Woche konnte ich ohne Kontaktlinsen leben und habe wieder scharf gesehen.“

 

Die Empfehlung

Manuel Plachner bereut seine Entscheidung nicht, im Gegenteil: Mittlerweile „ist es so dass ich absolut schmerzfrei bin, ich sehe wie ein Adler, ich habe keine unnötigen Ausgaben mehr und... das Lebensgefühl an sich hat sich extrem verbessert.“ Er kann den Eingriff weiterempfehlen: „Ich würde es jedem empfehlen, ich bin sehr gut betreut worden, die Nachbehandlung war im Preis inbegriff en, und ich wurde auch am Wochenende angeschaut... ich würde es definitiv jederzeit wieder machen.“