Kinder sind unsere Zukunft! Sie sind die Zukunft einer jeden Gesellschaft und wie wir bzw. eine Gesellschaft mit Kindern und den Schwachen und Schutzbedürftigen in ihrem Kreise umgeht, entscheidet langfristig über das Wohlergehen und Gedeihen der Gemeinschaft als Ganzes.

Verantwortung

Persönlich hat es mich immer fasziniert, Kindern und Jugendlichen zu begegnen und sie und ihre Familien ein Stück weit begleiten zu dürfen. Als Pädiater begleiten wir Menschen von Anfang an und haben damit eine große Verantwortung, wenn es darum geht, ein gutes Fundament für das ganze Leben zu legen.

Ich bin der Überzeugung, dass am sinnvollsten ist, seine Mittel in Gesundheitsvorsorge, Gesundheitserziehung und Prävention zu investieren, zum Beispiel in die Stillförderung als Maßnahme gegen Übergewicht und Adipositas oder in Impfprogramme als Maßnahme gegen vermeidbare kurz- und langfristige Komplikationen von Infektionskrankheiten, anstatt sich später mit den Folgen bereits bestehender (Volks-) Krankheiten auseinandersetzen zu müssen.

Wissen

In der Zeit zwischen 0 und 18 Jahren durchläuft der Mensch seine Entwicklung zum Erwachsenen in vielerlei Hinsicht, körperlich, geistig, seelisch, denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Wohl kein anderes Fach erfordert soviel Wissen um alle Organsysteme neben den Entwicklungschritten eines wachsenden Organismus wie die Kinderheilkunde. Und von den 6000–8000 seltenen Krankheiten – was bedeutet, dass weniger als eine von 2.000 Personen betroffen sind – treten 50 Prozent im Kindesalter auf.

Kompetenz

Als Padiater erfüllen wir daher eine duale Funktion: Auf der einen Seite sehen wir uns als zuständige „Hausärzte“ für die Altersgruppe 0-18, auf der anderen Seite stehen wir mit einer hoch spezialisierten Expertise für Kinder und Jugendliche mit seltenen Erkrankungen zur Verfügung.

Am Ende geht es doch schließlich darum, einen Beitrag zu leisten, damit es unseren Kindern und Jugendlichen und damit uns als Gesellschaft gelingt, ein gedeihliches, erfolgreiches, zufriedenes und glückliches Leben in einer friedvollen Umgebung zu führen. Das wünsche ich uns allen und besonders denen, die als Eltern und Vorbilder „unsere“ Kinder und Jugendlichen begleiten (dürfen)!