Die Krankheit entsteht dann, wenn Bindehaut und Hornhaut der Augen nicht mehr ausreichend durch Tränenflüssigkeit benetzt werden kann. Gründe für die Keratoconjunctivitis sicca, so der lateinische Name, kann eine zu geringe Produktion von Tränenflüssigkeit sein, aber auch eine veränderte Zusammensetzung des Tränenfilms. Damit kann die Hornhaut des Auges nicht mehr ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt werden. Inzwischen weiss man, dass die häufigsten Ursachen Umweltfaktoren, wie etwa der Luftzug von Klimaanlagen oder Bildschirmarbeit sind. Darüber hinaus kann die Krankheit aber auch in Zusammenhang mit Rheuma aufreten.

 

Symptome

Die PatientInnen klagen meistens über ein Fremdkörpergefühl im Auge, Rötungen oder eine brennendes Gefühl, Juckreize und Lichtempfindlichkeit sind ebenfalls Symptome. Die Augenärzte diagnostizieren die Krankheit durch Tests, mit denen sie Tränenmenge, Zusammensetzung des Tränenfilms, Hornhautoberfläche, Lidstellung und Tränendrüsen messen.

 

Behandlung

Zur Behandlung des Trockenen Auges kommen häufig Tränenersatzmittel zum Einsatz. In schweren Fällen kann es auch durch zeitweiliges Verschließen oder Veröden der Tränenpünktchen behandelt werden.