Viele Menschen klagen über trockene, gereizte Augen – ein unangenehmes Gefühl. In den meisten Fällen rühren die Symptome nicht daher, dass zu wenig Tränenflüssigkeit enthalten ist, sondern von einer Beeinträchtigung der Lipidschicht. Dabei handelt es sich um die oberste Schicht des Tränenfilms.

Dieser sorgt in der Regel für eine gleichmäßige Benetzung des Auges, um Schmutzteilchen und Krankheitserreger zu entfernen. Die Lipidschicht besteht aus Fett und hat die Aufgabe, den Tränenfilm gleichmäßig zu verteilen und zu stabilisieren.

Lipidhaltige Produkte schaffen Abhilfe

Liegt eine Störung der Lipidschicht vor, kann die Zufuhr von benötigten Fetten wieder zu mehr Wohlbefinden führen. Dafür gibt es unterschiedliche lipidhaltige Produkte, etwa Augentropfen oder Augensprays. Sie stabilisieren den Tränenfilm und regulieren die Befeuchtung der Hornhautoberfläche. Die typischen Beschwerden wir gerötete oder brennende Augen werden dadurch rasch gelindert.

Lidsprays sind einfach anwendbar

Lidsprays haben den Vorteil, dass sie einfach und unkompliziert angewendet werden können. Deshalb sind sie auch für Kinder, ältere Menschen, Kontaktlinsenträger sowie für Erwachsene, die Probleme beim Eintropfen ins Auge haben, geeignet.

Bei der Anwendung wird die Flüssigkeit nicht direkt ins Auge getropft, sondern in einem Abstand von 10 bis 20 Zentimetern Entfernung auf das geschlossene Augenlid gesprüht. In der Folge gelangen die Fette an den Lidrand und werden mit dem Lidschlag gleichmäßig über den Tränenfilm verteilt.