Die Augenheilkunde gehört zu einem der fortschrittlichsten Fächer der Medizin – und das nicht ohne Grund. Immer neue Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten geben AugenärztInnen die Möglichkeit, Augenerkrankungen rechtzeitig zu erkennen und zu heilen. Augen sollten also nicht nur im fortgeschrittenen Alter untersucht werden, sondern von Anfang an.

Kinderaugen gehören sogar besonders gut untersucht. Es ist bekannt, dass Sehfehler vor allem auf einem Auge zu einer Sehschwäche führen, die später nicht oder nur kaum korrigiert werden kann. Rechtzeitig erkannt, können AugenärztInnen kleine Schielstellungen oder andere Ursachen für eine Sehverschlechterung jedoch behandeln und gutes Sehen für ein langes Leben erhalten.

Das Fenster zur Gesundheit

Die wesentliche Kompetenz der betreuenden FachärztInnen liegt aber nicht nur darin, Ihnen zu einer passenden Brille oder Kontaktlinse zu verhelfen. Durch eine genaue Untersuchung der Netzhaut werden frühzeitig Veränderungen zum Beispiel in Folge von Bluthochdruck oder Diabetes festgestellt. Diese Erkrankungen können sich über viele Jahre unbemerkt gerade auf die Netzhaut massiv auswirken und zu einer deutlichen Sehverschlechterung führen. In der Zwischenzeit wurden schon viele Behandlungsmöglichkeiten für diese Erkrankungen entwickelt. Durch regelmäßige Kontrollen rechtzeitig erkannt können viele Veränderungen sehr gut behandelt werden und ein scharfes Sehen trotz Diabetes oder anderer Allgemeinerkrankungen für viele Jahre erhalten bleiben.

Der hohe Augendruck

Einen erhöhten Augendruck bemerkt man selbst nicht. Eine kurze Untersuchung reicht aber schon aus, um ihn rechtzeitig aufzudecken und eine bleibende Sehverschlechterung zu vermeiden. Ein hoher Augendruck oder andere Ursachen können nämlich über mehrere Jahre zu zunächst unbemerkten Ausfällen des Gesichtsfelds führen. Das Ziel einer Behandlung eines solchen Glaukoms – auch Grüner Star genannt – ist es immer eine weitere Sehverschlechterung zu vermeiden. Je früher die Erkrankung daher entdeckt wird, desto besser ist die Prognose.

Das alternde Auge

Gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft ist Umfragen zufolge der Erhalt der guten Sehkraft von größter Bedeutung. Eine der häufigsten Ursachen einer Sehverschlechterung im Alter ist nach dem Grauen Star die sogenannte altersbedingte Makuladegeneration. Als Makula bezeichnet man das Sehzentrum der Netzhaut. Bei der Makuladegeneration kommt es zu Neubildungen von Gefäßen, Blutungen und zum Anschwellen des Netzhautgewebes. Schnell und rechtzeitig behandelt, können mit neuesten Medikamenten langfristige Schäden der Netzhaut effizient vermieden werden.

…bis hin zur Chirurgie

Immer noch zählt die Operation des Grauen Stars zu den häufigsten Operationen der Welt. Dabei wird die altersbedingt getrübte Linse durch eine Kunstlinse ausgetauscht. Aber auch zur Behandlung des erhöhten Augendrucks, von Netzhautveränderungen, Schielstellungen oder einer Kurz- oder Weitsichtigkeit können Ihnen die österreichischen AugenärztInnen eine inzwischen große Palette von operativen Maßnahmen anbieten. Neueste mikrochirurgische Verfahren und Lasertechniken erlauben Eingriffe, die vor nicht allzu langer Zeit nicht vorstellbar waren.

Qualität durch Forschung

Österreichs forschende AugenärztInnen zählen zu den weltweit aktivsten. Ein in der Routine verwendetes Laser-Verfahren, die optische Kohärenztomographie, wurde beispielsweise vor einigen Jahren in Wien erfunden und hat in der Zwischenzeit Einzug in jede Augenabteilung und Praxis der Welt gehalten. Die berührungsfreie Untersuchung ermöglicht die Früherkennung von Verlust von Nervengewebe beim Glaukom, von Erkrankungen der Netzhaut und der Hornhaut.

Oberstes Ziel ist bei allen Maßnahmen der Erhalt oder sogar die Verbesserung Ihrer Lebensqualität einfach nur durch gutes Sehen mit gesunden Augen. Österreichs AugenärztInnen beraten Sie dazu gerne.