Faden-Lifting gegen schlaffe Haut

Beim Faden-Lifting werden Fäden mit winzigen Widerhaken oder Kegelchen in das Fettgewebe unter die Haut geschoben. Die wird davon zusammengezogen und gestrafft. Zugleich kommt es zu einer Vernarbung des Bindegewebes, das dort wegen des neu gebildeten Kollagens straffer ist als normales Gewebe. Während sich die Fäden aus Polymilchsäure nach zehn bis fünfzehn Monaten auflösen, hält der straffende Effekt bis zu drei Jahre an. Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung und dauert je nach Zahl der Fäden zehn Minuten bis eine halbe Stunde.

Cool Sculpting gegen Fettpolster

Die nichtinvasive Methode bedient sich der Kälte, um besonders hartnäckigen Fettpolstern den Garaus zu machen. Mit einer Art Saugglocke werden Problemzonen wie Bauch, Hüfte, Rücken oder Knie für etwa eine Stunde auf vier Grad Celsius abgekühlt. Anschließend wird die unterkühlte Haut massiert. Der Effekt: Die Fettzellen sterben langsam ab, was man als Abspeck-Effekt allerdings meist erst nach Wochen sieht.

Frotox gegen Stirnfalten

Neben dem Nervengift Botulinumtoxin (Handelsmarke: Botox) kommt heute die Methode Frotox gegen Stirnfalten zum Einsatz. Dabei werden unter lokaler Betäubung winzige Nadeln in die Nerven gestochen und mit Hilfe von Stickstoff auf minus zwanzig Grad Celsius heruntergekühlt. Von der Kälte sterben die inneren Nervenzellen ab, so dass Bewegungsreize nicht mehr an den Muskel weitergeleitet werden. Falten können sich so nicht bilden oder verstärken. Der Frosteffekt hält etwa drei bis vier Monate.

Laser gegen Falten

Mit Lasern kann man Falten mindern oder ganz verschwinden lassen. Denn ein gezielter Laserstrahl, der im Falle des hochmodernen, sogenannten fraktionalen Lasers sogar in tausende Strahlen zerlegt angewendet wird, regt die Bildung von Kollagen und Elastin an, die für eine straffe und elastische Haut sorgen. Das geschieht als Reparatur der mit dem Laser zerstörten Hautzellen. Die Behandlung unter lokaler Betäubung dauert eine halbe bis ganze Stunde.

Die Schönheit von innen fördern

Die Natur hält Wirkstoffe bereit, die sich seit Langem schon als wohltuend für Körper und Geist erwiesen haben. Ihre Wirkung beruht beispielsweise darauf, dass die Stoffe in den hormonellen Haushalt eingreifen. Mal ist sie aktivierend, mal aphrodisierend, mal antioxidativ, und antiage. Viele der Stoffe kann man mit der Nahrung aufnehmen. Doch auch eine gezielte Einnahme von Hormonen kann nützlich sein, um das Körpergefühl und damit das Selbstwertgefühl und Wohlbefinden zu steigern.

Naturkraft aus Preiselbeere, Melisse und Honig

Obwohl schon Hildegard von Bingen der Preiselbeere heilende Wirkung bei Zyklusbeschwerden zuschrieb, spielte die Vitalstoffbombe lange nur eine süßfruchtige Nebenrolle an der Seite von gegrilltem Camembert oder in einer Wildsoße. Inzwischen weiß man sehr genau um ihre vitalisierende Wirkung und nutzt sie in Energydrinks, Tees und Säften. Ein anderes Beispiel für die heilsame Kraft der Natur ist die Melisse. Sie wirkt beruhigend und entspannend, was Nervosität, Reizbarkeit und Schlafstörungen lindert. Und der gute Ruf von Honig ist gar mehr als zweitausend Jahre alt. Honig gilt schon seit Hippokrates als Allheilmittel, etwa gegen Gicht, Gallensteine, Husten, Hautverletzungen, Fieber oder Furunkel.

Therapie mit bioidentischem Progesteron

Die therapeutische Einnahme des Sexualhormons Progesteron soll zum einen den Zyklus von Frauen rhythmisieren, Begleitbeschwerden lindern und die Fruchtbarkeit steigern. Zum anderen soll Progesteron einen Ausgleich zwischen allen Hormonen schaffen, wenn der Hormonhaushalt durcheinander ist. Beispielsweise bei einer Östrogen-Dominanz während der Wechseljahre. Der Effekt der Therapie: größeres Wohlbefinden.

Therapie mit L-Tryptophan gegen Serotoninmangel

Serotonin gilt als das Glücks- oder Wohlfühlhormon schlechthin. Mangelt es uns daran, verdüstert sich die Stimmung. Für den Serotoninhaushalt sind wir über die Ernährung mitverantwortlich. Doch oftmals lässt die hinsichtlich ihres L-Tryptophan-Gehalts, das wir in Serotonin umwandeln, zu wünschen übrig. Gut zu wissen: Natürliche L-Tryptophan-Spender sind Sojabohnen, Cashew-Kerne oder Haferflocken.