1. Pflege & Anwendung

Ein Auge aus Kunstharz wird im Normalfall beim Tragen durch die eigene Tränenflüssigkeit gereinigt, darüber hinaus kann es mit Kontaktlinsenflüssigkeit gepflegt werden. Es wird auch ähnlich einer Kontaktlinse durch Aufziehen der Augenlieder eingesetzt und herausgenommen. Von alkoholischen Reinigungsmitteln sollte abgesehen werden.

2. Bewegungsfreiheit

Das Auge hält viele Jahre und ist darüber hinaus unzerbrechlich. Vor allem für Kinder und Sportler bringt es somit große Vorteile mit sich, da auch bei vermehrter körperlicher Aktivität keine Rücksicht auf das künstliche Auge genommen werden muss.

3. Tragekomfort

Nicht viele Menschen sind auf ein künstliches Auge angewiesen, umso wichtiger ist es, sie diesen Umstand nicht spüren zu lassen. Ein Auge aus Kunstharz nimmt die Körperwärme seines Trägers an und ist somit kaum fühlbar.

Durch seine kammertiefe Optik kann man ein Auge aus Kunstharz nicht von einem normalen unterscheiden. Es lässt sich je nach Anspruch individuell gestalten. Blutgefäße und Sklerafarbe, die bei Kindern eher bläulich und bei Erwachsenen eher gelblich ist, werden der Prothese entsprechend beigefügt.

4. Einsatzbereiche

Durch seine einfache Handhabung ist das Auge optimal für die Anwendung beim Kind. Gerade Kinder, die ein Auge aufgrund eines Tumors, Mikrophthalmus oder Unfalls verloren haben, können hiervon profitieren. Aber auch Erwachsenen, denen nach einem Melanom oder Augenkrankheiten ein Auge entfernt wurde, kann so Lebensqualität zurück gegeben werden.

Ein Spezialist berät Sie gerne über Optionen und Kosten der Augenprothetik. Ein Auge aus Kunstharz kann üblicherweise direkt mit dem Sozialversicherungsträger verrechnet werden, es kann jedoch auch ein Selbstbehalt anfallen.