Die Topgeigerin erzählt von ihrer Kindheit mit Brille, den Vorteilen ihrer Laserbehandlung und ob ihr männliche Brillenträger gefallen oder nicht. In Stilfragen vertraut die gebürtige Vorarlbergerin auf ihren Bruder.

Sie sind kurzsichtig. Tragen sie vornehmlich Brille oder Kontaktlinsen?
Die Dioptrienzahl war bei mir extrem hoch, deswegen habe ich mich vor gut vier Jahren einer Laserbehandlung unterzogen. Eine Restdioptrie ist mir trotzdem geblieben. Deswegen trage ich ab und an noch immer Brille.

Wie war das vor der Operation bei Ihnen?
Mit zwölf Jahren habe ich meine erste Brille bekommen. Kinderbrillen waren damals aber nicht wirklich hübsch und ich habe sie sehr ungern getragen. Mit 14 habe ich dann Kontaktlinsen bekommen, da war ich dann schon sehr froh darüber.

Wurden Sie von anderen Kindern und Jugendlichen wegen ihrer Brille gehänselt?
Nein, gehänselt wurde ich nicht. Sie hat mir einfach nicht gefallen. Die Auswahl war ja nicht so groß wie heute. Mittlerweile gibt es ja tausende Modelle und eigentlich ist für jeden eine passende Brille dabei. Das ist meiner Meinung nach am wichtigsten – die Brille muss zum Gesicht passen, damit man sich selbst wohlfühlt und die Brille dann auch gerne trägt.

Waren Sie vor der Laserbehandlung nervös?
Ein bisschen nervös ist wohl jeder, wenn es um Operationen geht. Wenn es dann auch noch die Augen betrifft, ganz besonders. Im Nachhinein kann ich aber sagen, dass ich mir vollkommen zu Unrecht Sorgen gemacht habe. Vor dem Eingriff habe ich viele Gespräche mit den Ärzten geführt und sie haben mich gut informiert, das war mir sehr wichtig. Die OP an sich hat nur wenige Minuten gedauert. Für mich persönlich ist es nur schade, dass ich trotzdem nicht ganz scharf sehen kann. Aufgrund der hohen Dioptrienzahl war das leider nicht möglich.

Wann tragen Sie jetzt noch ihre Brille und fühlen Sie sich damit wohl?
Beim Autofahren oder Lesen setze ich die Brille schon auf oder auch sonst im Alltag. Das Lustige ist, dass viele meiner Bekannten sagen, dass ich mit Brille ganz anders aussehe – wie eine strenge Lehrerin. Wenn ich also ernst genommen werden will, setzte ich einfach meine Brille auf. Leider ist meine derzeitige Brille nicht mehr ganz modern. Ich habe sie seit mittlerweile gut vier Jahren. Darum will ich mir jetzt auch eine neue kaufen, die etwas schöner ist und perfekt zu mir passt.

Wissen Sie schon, wie das neue Modell aussehen soll oder lassen Sie sich dabei beraten?
Ich habe schon eine ungefähre Vorstellung. Derzeit sind ja Retrodesigns und Naturfasern angesagt. Ich will jetzt nicht unbedingt mit einem Holzgestell durch die Gegend laufen, das passt einfach nicht zu mir. Aber sie soll auf jeden Fall größer sein als mein aktuelles Exemplar. Da ich ein relativ rundes Gesicht habe und hohe Wangenknochen, harmoniert nicht jede Brillenform mit meinem Gesicht. Da nehme ich lieber meinen Bruder mit. Der hat einen guten Geschmack und hat sich gerade selbst eine sehr schöne Brille gekauft.

Sie haben bereits aktuelle Trends angesprochen. Derzeit ist es auch angesagt, Brillen mit Fensterglas zu tragen, wenn man keine Fehlsichtigkeit hat. Können Sie das verstehen?
Gerade viele Menschen in der Modebranche nutzen die Brille als Accessoire. Ich kann das schon verstehen, schließlich lässt sich mit einer Brille relativ schnell die Optik eines Menschen verändern. Da man sich äußerlich immer von der Masse
unterscheiden will, versucht man natürlich jede Möglichkeit zu nutzen, um etwas Einzigartiges an sich zu tragen. Grundsätzlich finde ich das ganz gut.

Wie bringt man als Frau seine Augen gut zur Geltung?
Ich persönlich bevorzuge immer ein natürliches Makeup, betone aber meine Augen sehr gerne. Kajal und Wimperntusche trage ich eigentlich immer. Schöne Augenbrauen sind mir auch sehr wichtig.

Gefallen Ihnen männliche Brillenträger?
Wie gesagt, die Optik lässt sich mit Hilfe einer Brille halt wirklich schnell verändern und wenn das Modell zum Träger passt, dann kann das einen Mann schon sehr interessant machen.