Passionsblumen sind eine ausgesprochen artenreiche Pflanzenfamilie mit weit mehr als 500 Arten. Die Art, die man am häufigsten in Gärtnereien oder den Pflanzenabteilungen der Baumärkte findet, ist die blaue Passionsblume (Passiflora caerulea). Sie ist auch bedingt winterhart, d.h. mit ausreichend Wurzelschutz, an einem geschützten Standort und in einer gemäßigten Umgebung überlebt die Pflanze auch den Winter und bildet im Frühjahr neue Triebe aus.

Die Früchte von verschiedenen Passionsblumenarten kennt man im Obsthandel als Maracuja oder Grenadilla, zum Beispiel von der Passionsblume Passiflora edulis. Viele der Ziersorten bringen allerdings bei uns, wenn überhaupt, nur kleine und oftmals nicht wirklich wohlschmeckende Passionsfrüchte hervor.

Ausgezeichnete Heilkraft

In Süd-, Mittel- und Nordamerika hat sich die Passionsblume seit Jahrhunderten aber als Heilpflanze bewährt. Mit ihrer entspannenden und beruhigenden Wirkung erobert sie seit dem 18. Jahrhundert auch Europa und den Rest der Welt. Der Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ der Universität Würzburg kürte die Passionsblume deshalb auch zur „Arzneipflanze des Jahres 2011“.

Unterstützung bei nervöser Unruhe

Studien belegen die beruhigende Wirkung der Heilpflanze. Durch die gute Verträglichkeit erfreut sie sich wachsender Beliebtheit bei Menschen, die unter nervöser Unruhe leiden und auf die Kraft der Natur vertrauen.