Im Gesicht zeigt sich trockene Haut fahl und müde. Mitunter schuppt oder rötet sie sich. Fältchen entstehen bei ihr schneller (vorzeitige Hautalterung). Unterschenkel, Schienbeine, Füße, Hände, Ellbogen und Unterarme spannen und jucken. Die äußere Spannung setzt sich innen fort, Betroffene reagieren sensibler, nervöser und reizbarer: Ihre trockene Haut ist tatsächlich dünner als gesunde.

Hauttyp

Wie viel Feuchtigkeit und Fett trockene Haut braucht, ist von Mensch zu Mensch verschieden. DermatologInnen ermitteln mit Hauttests, woran es der Haut mangelt. Ohne das zu wissen, könnten Sie daheim in die Pflegefalle tappen und – oft über Jahre – die falsche Hautpflege auftragen. Bleibt die richtige Pflege jedoch aus, wird die trockene Haut noch anfälliger für Risse und Entzündungen.

Richtige Pflege

Für mehr Feuchtigkeit sorgen rückfettende Duschöle und Öl-in-Wasser-Emulsionen. Darin stecken oft hochwirksame Feuchthalter wie Glyzerin und Urea (Harnstoff). Auch Pflege mit Hyaluronsäure bringt Feuchtigkeit. Fett kommt von öligen Okklusiva, Mandel- und Sojaölen, Emollentien und Lanolin.

Ursachen

Trockene Haut kann ein Erbstück sein. Die Anlage dafür wird vom Lebensstil jedoch häufig verstärkt. Auf Kälte, Hitze, Sonne, Wasser und Reizstoffe von außen, insbesondere von Kosmetika, reagiert trockene Haut unmittelbar mit Spannungen. Von innen verstärken fehlende Flüssigkeit, falsche Ernährung und Hormonschwankungen die Ausbildung trockener Haut. Nikotin, Alkohol und andere Drogen tun ihr Übriges dafür. Auch zu enge, raue Kleidung reizt trockene Haut.