Jeder Wasserkontakt laugt Fett aus der Haut heraus. Die Barrierefunktion wird dadurch gestört, das macht die Haut anfällig für Ekzeme und Entzündungen. Deshalb ist die regelmäßige Zufuhr von Fett und Feuchtigkeit am ganzen Körper erforderlich. Wichtig ist dabei, dass die Produkte auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sind: Fettige Haut braucht mehr Feuchtigkeits- und trockene Haut mehr Fettanteil.

Für das Gesicht eignen sich Hautpflegeprodukte mit verschiedenen Zusatzstoffen wie Antioxidantien, Hyaluronsäure, Peptiden uvm., um bereits eingetretene Alterungserscheinungen zu mildern. Zu fette Pflegeprodukte unterstützen im Gesicht die Entstehung von Hautunreinheiten.

Immer mehr Menschen leiden an Unverträglichkeitsreaktionen, deshalb sollte man darauf achten, dass Hautpflegecremes keine oder möglichst wenig Duftstoffe bzw. Kräuterextrakte oder andere ätherische Öle sowie Konservierungsmittel enthalten. Inhaltsstoffe sollten auf den Packungen oder Beipackzetteln ausgewiesen sein.

Natürliche Schönheit

Die Natur hält Wirkstoffe bereit, die sich seit langem schon als wohltuend für Körper und Geist erwiesen haben. Viele der Stoffe kann man auch mit der Nahrung aufnehmen, doch besonders die natürlichen Hautpflegeprodukte gewinnen in der heutigen Zeit immer mehr Vertrauen der Menschen.

Naturkosmetik besteht aus natürlichen Rohstoffen, die sowohl umweltfreundlich als auch pflegend für die Haut sind. Die pflanzlichen Rohstoffe stammen dabei häufig von ökologisch angebauten Pflanzen und sind frei von Alkohol, Farbstoffen, Parabenen, Paraffinen, synthetischen Duftstoffe und Silikonen.

UV-Schutz

Tageshautpflegeprodukte für Gesicht, Hals und Handrücken sollten aber einen Lichtschutzfaktor enthalten, um der Hautalterung vorzubeugen, denn der „Konsum“ von UV-Strahlung beginnt im Babyalter. Im Lauf des Lebens summiert sich die UV-Belastung, die je nach Hauttyp unterschiedlich schnell zu sichtbaren Schäden führt.

Wer in die Sonne will, bitte unbedingt die strahlungsintensive Mittagszeit meiden und besser im Schatten bleiben. Wer sich trotzdem gebräunt zeigen möchte, muss sich dafür auch gar nicht in die Sonne legen: Die handelsüblichen Selbstbräuner sorgen weitgehend unproblematisch für braune Haut – allerdings wirken sie chemisch. 

Als Sonnenanbeter sollten Sie unbedingt auf Rauchen verzichten, da Tabakkonsum das Immunsystem schwächt und gleichzeitig kanzerogene Gifte im Körper freisetzt. In Kombination mit UV-Strahlung erhöht Rauchen das Krebsrisiko deutlich. Und denken Sie daran: Die Haut vergisst nie, was ihr in der Vergangenheit angetan wurde!

Schweiß macht schön

Schwitzen reguliert die Körpertemperatur und sorgt dafür, dass der menschliche Körper nicht überhitzt. Was jedoch kaum jemand weiß: gleichzeitig wird die Haut stärker durchblutet.

Die im Schweiß enthaltenen körpereigenen Lipide wirken wie eine Bodylotion. Die am ganzen Körper verteilten Schweißdrüsen sorgen zusätzlich für eine gleichmäßige Abgabe und Verteilung auf der Hautoberfläche.

Bekanntlich kann „zu viel“ auch ungesund sein. Wer also bereits bei einer Zimmertemperatur von 20 Grad einen Schweißausbruch bekommt, sollte besser einen Dermatologen aufsuchen.