Andere Organe altern im Verborgenen, die Haut zeigt Alterungserscheinungen für alle sichtbar. Besonders das Gesicht und die Handrücken sind ständig Umwelteinflüssen ausgesetzt, die dazu beitragen, die Hautalterung in diesen Regionen zu beschleunigen. Mit der Zeit wird dort die Haut fleckig, faltig und runzelig. Während früher die tägliche Hautpflege mit Waschen und gelegentlichem Eincremen des Gesichts erledigt war, hat sich eine erweiterte Hautpflege mittlerweile etabliert und es gibt eine breite Palette von Hautpflegeprodukten für jedes Alter und nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer.

Was braucht die Haut Tag für Tag?

Jeder Wasserkontakt laugt Fett aus der Haut heraus. Die Barrierefunktion wird dadurch gestört, das macht die Haut anfällig für Ekzeme und Entzündungen. Deshalb ist die regelmäßige Zufuhr von Fett und Feuchtigkeit am ganzen Körper erforderlich. Wichtig ist dabei, dass die Produkte auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sind: Fettige Haut braucht mehr Feuchtigkeits- und trockene Haut mehr Fettanteil.

Für das Gesicht eignen sich Hautpflegeprodukte mit verschiedenen Zusatzstoffen wie Antioxidantien, Hyaluronsäure, Peptiden uvm., um bereits eingetretene Alterungserscheinungen zu mildern. Zu fette Pflegeprodukte für das Gesicht unterstützen die Entstehung von Hautunreinheiten.  Immer mehr Menschen leiden an Unverträglichkeitsreaktionen, deshalb sollte man darauf achten, dass Hautpflegecremes keine oder möglichst wenig Duftstoffe bzw. Kräuterextrakte oder andere ätherische Öle sowie Konservierungsmittel enthalten. Inhaltsstoffe sollten auf den Packungen oder Beipackzetteln ausgewiesen sein.

„„Während früher die tägliche Hautpflege mit Waschen und gelegentlichem Eincremen des Gesichts erledigt war, hat sich eine erweiterte Hautpflege mittlerweile etabliert und es gibt eine breite Palette von Hautpflegeprodukten für jedes Alter und nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer.“

UV-Schutz

Tageshautpflegeprodukte für Gesicht, Hals und Handrücken sollten jedenfalls einen Lichtschutzfaktor enthalten, um der Hautalterung vorzubeugen, denn der „Konsum“ von UV-Strahlung beginnt im Babyalter. Im Lauf des Lebens summiert sich die UV-Belastung, die je nach Hauttyp unterschiedlich bald zu sichtbaren Schäden führt. So entstehen in lichtexponierten Arealen nach und nach unterschiedlich stark ausgeprägte Sommersprossen, Pigmentverschiebungen, Sonnenflecken, Altersflecken, aktinische Elastose, Fältchen und Falten, aktinische Keratosen und schließlich Hautkrebs.

Die Wahrscheinlichkeit der Entstehung eines lichtinduzierten bösartigen Tumors an der Haut ist groß und wird heutzutage von fast jedem Menschen erlebt. Tatsächlich sind etwa 70 Prozent der im höheren Lebensalter  auftretenden Hauterkrankungen UV-bedingt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass vernünftiger Umgang mit UV-Strahlung die Wahrscheinlichkeit von Hauttumoren wesentlich senken kann. Frühzeitig vermittelter und praktizierter Sonnenschutz jeglicher Art (Sonnenschirme, schattenspendende Bäume, Kopfbedeckungen, leichte Bekleidung etc.) kann dazu beitragen.

Vor allem aber sollte die Verwendung von Sonnenschutzmitteln mit hohen Sonnenschutzfaktoren bzw. die Anwendung von Tagespflegeprodukten mit Sonnenschutzstoff in die tägliche Hautpflege Einzug halten – so selbstverständlich wie Zahnbürste und Zahnseide in der täglichen Mundhygiene. Fazit: Tagespflege mit UV-Schutz,  so selbstverständlich wie das tägliche Zähneputzen!