Urtikaria ist eine häufige und nicht ansteckende Hauterkrankung, die mit unterschiedlich großen, roten, stark juckenden Hauterhebungen einhergeht. Häufig sind PatientInnen arbeitsunfähig, da sie durch den quälenden Juckreiz Konzentrationsschwierigkeiten haben oder sich aufgrund der Quaddeln oder Schwellungen entstellt fühlen.

Therapie

Bis vor wenigen Jahren konnte diesen Menschen nicht optimal geholfen werden. Seit März 2014 ist für die Therapie der chronisch-spontanen Urtikaria ein neues Medikament zugelassen: es blockiert ein bestimmtes Eiweißmolekül im Körper, nämlich das Immunglobulin E, welches den wichtigsten und stärksten natürlichen Mastzellaktivator überhaupt darstellt. Durch die Neutralisation des Immunglobulin E auf den Mastzellen wird die Histaminausschüttung reduziert.

Belege

Klinische Studien an bislang über 1000 PatientInnen mit Urtikaria haben gezeigt, dass jenes Medikament sehr wirksam und gut verträglich ist. Es wird üblicherweise einmal im Monat in Spritzenform verabreicht und führt bei einem Drittel der PatientInnen zur Beschwerdefreiheit innerhalb von vier Wochen. Bei weiteren 30 Prozent der PatientInnen kommt es im Laufe der Therapie über einen Zeitraum von 24 Wochen zu kontinuierlicher Verbesserung bis hin zur Symptomfreiheit.

Durch dieses moderne Behandlungskonzept kann mittlerweile sehr vielen Betroffenen so gut geholfen werden, dass die Alltagsbewältigung kein Problem mehr darstellt.

 

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website von Juvenis.