Die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, ist eine natürliche Entwicklung im Leben einer Frau. Wie in der Pubertät, sind auch hier einschneidende, hormonelle Prozesse im Körper zugange. Bevor die letzte Regelblutung eintritt, nimmt die Hormonproduktion von Östrogen und Gestagen in den Eierstöcken bereits über einen längeren Zeitraum ab.

Die letzte Blutung tritt durchschnittlich meistens zwischen dem 50. und 52. Lebensjahr auf, doch auch hier gibt es einen gewissen Spielraum: Manche Frauen erleben ihre letzte Periode bereits Anfang 40, andere erst mit 55 oder sogar noch später. Der Beginn und Verlauf wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, die teils auch von den Frauen selbst mitbestimmt werden können.

Tanz der Hormone

Für viele wirkt die Menopause bedrohlich, da die Quelle ihres Selbstverständnisses als Frau versiegt. Für einige Frauen führen diese Veränderungen zu schweren psychischen Belastungen, da sie sich nicht mehr so weiblich und attraktiv fühlen – für ihren Partner als auch für sich selbst.

Die Wechseljahre können allerdings auch von körperlichen Beschwerden begleitet werden. Häufige Symptome sind Hitzewallungen, Schlaflosigkeit oder innere Unruhe bedingt durch den Hormonverlust. Jedoch verschwinden die Wechselbeschwerden meistens wieder mit dem endgültigen Einsetzen der Menopause.

Zwischenstation

Aus rein medizinischer Sicht ist die Menopause – das endgültige Ausbleiben der Regel – nur eine Station auf der Reise zu einem neuen Lebensgefühl. Dieser ist bereits eine mehrjährige Phase hormoneller Umstellungen vorausgegangen, die sogenannte Prämenopause.

Die Etappe nach der Menopause wird als Postmenopause bezeichnet. In dieser stellt sich der Körper endgültig auf die veränderte hormonelle Situation ein und findet seine neue Balance. Dieser Zeitraum ist von Frau zu Frau verschieden und so individuell wie jeder Körper selbst.

Bausteine eines neuen Lebens

In den Wechseljahren ändern sich auch die Bedürfnisse des Körpers. Bewegung und eine ausgewogene Ernährung können einen positiven Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden erzielen.

Die richtige Kombination von Vitaminen, Mineralstoffen sowie Aminosäuren ist der beste Baustein einer idealen Ernährung in den Wechseljahren.

Um den erhöhten Bedarf etwa an Zink, Kalzium oder der Aminosäure Lysin abzudecken, eignen sich auch speziell entwickelte Nahrungsergänzungsmittel, welche für die ausreichende Zufuhr der richtigen Mikronährstoffe sorgen. Eine besonders wertvolle Substanzgruppe sind Isoflavone.

Lebensmittel mit einer erhöhten Konzentration sind Soja oder auch Hülsenfrüchte, jedoch deckt eine traditionelle Mischkost den Bedarf oft nicht ausreichend ab. Dafür wurden spezielle Nahrungsergänzungsmittel entwickelt, die unterschiedliche Mengen an Isoflavonen enthalten und rezeptfrei erhältlich sind.

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Auch wenn die Menopause ein natürlicher Vorgang ist und keine Behandlung im medizinische Sinne benötigt, so ist ein ärztliches Gespräch in jedem Fall sinnvoll. Mit der richtigen Lebenseinstellung sowie begleitenden Maßnahmen kann die Menopause durchaus der Beginn eines zweiten Frühlings sein.