Nichts ist wertvoller für ein Baby als die Muttermilch

Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe, die das Baby für einen ausreichenden Immunschutz braucht. Muttermilch schützt vor Allergien, Magen-Darm-Infektionen, transportiert wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Hormone und Abwehrstoffe. Zudem erfährt das Baby durch den engen Körperkontakt Wärme, Zuneigung und Geborgenheit. Ganz natürlich entsteht so zwischen Mutter und Kind eine innige, emotionale Beziehung.

Stillen ist darüber hinaus auch überaus praktisch, denn die Muttermilch ist immer ausreichend, in der richtigen Temperatur und dazu noch kostenlos vorhanden. Kurzum: Stillen hat viele Vorteile und Wissenschaftler und Kinderärzte empfehlen, bis zum Ende des vierten Monats zu stillen.

Doch was geschieht, wenn das Stillen zum Problem wird? Viele Frauen klagen über wunde Brustwarzen, Abszesse, Brustentzündungen oder Milchstau, einigen ist das Stillen gar unmöglich. Manche Frauen jedoch möchten oder können aus persönlichen Gründen nicht stillen. Auch Probleme mit dem Trinkverhalten des Kindes können dazu führen, dass auf Muttermilchersatz umgestiegen werden muss. Heute stehen den Frauen viele alternative Möglichkeiten zur Verfügung, um so individuell das Beste für sich und ihr Kind zu finden.

 

Ohne Gewissensbisse Ersatznahrung für ihr Kind

Wer also sein Kind nicht stillen kann oder möchte, der sollte ohne Gewissensbisse zu Ersatznahrung greifen können. Ersatzmilchprodukte sind in den letzten Jahren besser geworden, auch wenn nicht alle Wirkstoffe, die in der Muttermilch vorkommen, industriell hergestellt werden können. Strenge Kontrollen sorgen dafür, dass die Ersatzmilch sicher ist und keine falschen Versprechungen macht. Vor allem prebiotische oder probiotische Säuglingsnahrung ist am besten geeignet. Wichtig ist, dass sich die Mutter für die Variante entscheidet, die für sie am besten ist. Denn unter einer unglücklichen Mutter leidet vor allem das Kind.