Muttermilch ist in den ersten Lebensmonaten für ein neugeborenes Kind die beste Nahrung. Mehr als jedes Fläschchen beinhaltet sie einen Nährstoff-Vitamin-Cocktail, der alle Mineralien und Vitamine sowie die richtigen Mengen an Kalzium Fett und Kohlenhydraten, und eine Vielzahl an anderen Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Antikörper enthält. 

 

Muttermilch passt sich Bedürfnissen an 

Interessanterweise passt sich die Muttermilch den Bedürfnissen des Babys an.  Die sogenannte Vormilch, auch Kolostrum genannt, bildet sich schon während der Schwangerschaft und tritt schon sehr kurz nach den Geburtswehen auf. Diese Vormilch ist eine Art Schutzimpfung für das Neugeborene. Sie ist sehr reich an Proteinen und hat einen geringeren Fett- und Laktoseanteil. Darüber hinaus sorgt der Anteil an Immoglubin IgA dafür, dass sich eine Schutzschicht im Darm bildet. Etwa drei Wochen nach der Geburt des Kindes entwickelt sich die reife Milch, deren Konsistenz je nach Tageszeit variiert. Während des Stillens – ebenso wie in der Schwangerschaft – sollten für die Mütter Alkohol und Nikotin tabu sein. 

 

Vormilch

Vormilch wird schon während der Schwangerschaft gebildet und ist besonders proteinreich. Außerdem enthält sie einen großen Anteil an Immoglobulin IgA, das eine „Schutzschicht” auf der Oberfläche des Verdauungstraktes des Babys bildet. Die Vormilch (Kolostrum) wird auch als „erste Schutzimpfung für Neugeborene“ bezeichnet. 

Ungefähr in der dritten Woche nach der Entbindung entsteht dann die so genannte reife Milch, deren Zusammensetzung je nach Tageszeit, Dauer des Stillens und Alter Ihres Babys variiert. 

 

Gläschen

Ab dem vierten Monat können dem Baby Gläschen oder Breie angeboten werden, hier gibt es für jeden Geschmack das passende Angebot. Übrigens: ein Überangebot an Nahrung kann bei Babies zu den bei Eltern gefürchteten Koliken führen. Babies essen manchmal an einem Tag circa die Menge, die etwa einem Fünftel ihres Körpergewichts entspricht.