Welche Symptome sind bei Ihnen aufgetreten?

Ich hatte intensive Beschwerden mit einer sehr starken Monatsblutung und war deswegen in meiner Lebensqualität wirklich eingeschränkt. Ich hatte einen permanenten Eisenmangel, mir war oft schwindlig und ich war immer an der Grenze zur Anämie.

Aufgrund meiner Beschwerden haben ich dann eine Reihe von Ärzten und sogar Kliniken aufgesucht, doch leider wurde mir immer nur eine Operation vorgeschlagen – und das ohne eine ernsthafte Diagnose! Ich wollte aber keine komplette Gebärmutterentfernung! Ein anderer Frauenarzt hat dann schlussendlich festgestellt, dass ich zwei Myome habe.

Und für welche Behandlung haben Sie sich entschieden?

Mir wurde eine medikamentöse Therapie empfohlen, die ich in drei Zyklen zu je drei Monaten durchgeführt habe. Das Medikament ist relativ neu, wird aber von der Kasse bezahlt. Zuerst war ich etwas skeptisch, weil ich eigentlich nicht so gern Tabletten einnehme. Aber ich habe mir gedacht, dass das eine OP-Alternative ist, mit der ich leben kann.

Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Am Beginn hatte ich leichte Kopfschmerzen und Hitzewallungen, aber ansonsten keine Nebenwirkungen – außer dem Ausbleiben der Monatsblutung natürlich, das ist aber gewollt. Ich konnte endlich wieder Sport treiben und brauchte keine Eiseninjektionen mehr. Heute, nach dem dritten Zyklus, ist ein Myom komplett verschwunden, ein anderes kaum mehr in Untersuchungen zu erkennen und meine Menstruation ist auch nicht mehr so stark. 

Haben Sie Tipps für andere Patientinnen?

Die Situation ist für jede Frau natürlich anders. Ich persönlich kann eine medikamentöse Therapie nur empfehlen, weil es mir die Lebensqualität zurückgebracht hat. Viele Ärzte empfehlen zu schnell eine Operation oder wissen vielleicht gar nicht, welche Erfolge man mit einer medikamentösen Therapie erzielen kann. Es gibt also sehr wohl Alternativen zu einer OP!