Wenn etwa ab dem 45. Lebensjahr die Wechseljahre einsetzen, leiden ein Drittel aller Frauen so stark unter den Symptomen wie Schweißausbrüchen, Stimmungsschwankungen, schlechtem Schlaf, keiner Lust auf Sex oder Herzklopfen, dass ihre Lebensqualität nachhaltig eingeschränkt wird. Oftmals verändert sich in dieser Lebensphase nicht nur der Körper, sondern es kommen noch weitere Ereignisse dazu. Die Kinder ziehen aus, das Berufsleben verändert sich, die eigenen Eltern werden alt – eine stressige Zeit voller Ungewissheiten. Die innere Balance gerät aus dem Gleichgewicht und die sozialen Beziehungen geraten unter Druck.

Stressabbau mit Yoga und Co.

Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung sollte die Grundlage jedes Lebensabschnitts sein. Frauen die regelmäßig Sport treiben und
dabei richtig ins Schwitzen kommen, leiden weniger unter Hitzewallungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Sexualproblemen. Stress sollte vermieden werden, denn er kann die Symptome der Wechseljahre deutlich verstärken. Yoga, Qigong oder Tai-Chi dienen nicht nur der Entspannung, sondern fördern zudem noch die Koordinationsfähigkeit.

Pflanzliche Hilfe oder Nadeln

Viele Frauen greifen während der Wechseljahre zu pflanzlichen Mitteln. Natürliche Medikamente mit Traubensilberkerze sind bewährt. Die Traubensilberkerze enthält Phytoöstrogene, welche in ihrem chemischen Aufbau dem menschlichen Östrogen ähneln, und die klimakterischen Beschwerden lindern können. Auch Johanniskraut ist ein beliebtes Mittel, was schon seit dem Mittelalter gegen Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen eingesetzt wird. Als äußerst wirksam hat sich auch die Akupunktur erwiesen, die auf schmerzfreie Art Blockaden entfernt und auf sanfte Weise das Auf und Ab der Hormone reguliert.