Fragen über Fragen:

„Was, du hast DREI Kinder?“
„Wirklich DREI?“
„Und einen Job?“
„Wie funktioniert das?“
„Schaffst du das?“
„Bist du überfordert?“ 

ÄHHHHMMMM ... Nicht selten werde ich mit diesen Fragen konfrontiert – es scheint wirklch zu interessieren. Klar, es ist nicht immer einfach, aber im Prinzip funktioniert es bei uns gut. Meisten halt und Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich fasse euch heute ein paar wesentliche Punkte zusammen, die mich enorm entlasten und mir das Leben mit meinen drei Sonnenscheinen und meinem Göttergatten erleichtern: 

#Perfektionismus: Wenn etwas nicht vereinbar ist, dann sind es die zwei Wörter Kinder und Perfektionismus. Also weg mit dem Perfektionismus. Dabei ist es jedoch egal, ob man ein, zwei, drei oder mehrere Lieblinge hat. Es geht, was geht und nicht mehr. Obwohl meine Mutter jedes Mal jammert, wenn sie zu uns kommt, laufe ich meinen Goldschätzen trotzdem nicht hinterher und verstaue minütlich ihr Spielzeug. Wir räumen am Abend gemeinsam auf und geben dann das Puzzle, die Uno-Karten oder die Puppe wieder zurück. Und die Betonung liegt auf gemeinsam. 

#Netzwerk: Großeltern, Tanten oder Babysitter. Ganz wichtig und eine große Hilfe sind meine Eltern beziehungsweise meine Schwiegermutter und meine Schwägerin mit meiner Nichte. Wir haben auch noch mehrere Babysitter, auf die wir zurückgreifen können. Das ist besonders wichtig. 

#Organisation: Normalerweise bin ich ja eher ein chaotischer Typ, was jedoch den Tagesablauf meiner Schätze betrifft, ist vieles genauestens getimt und organisiert. Selbstverständlich mit der kindlichen Flexibilität. Doch sollte ich arbeiten oder anderweitig verhindert sein, weiß ich, wer, wann, von wem abgeholt und geführt wird. Für meinen lieben Mann oft nicht nachvollziehbar ;-) 

#Andere Eltern: Umso älter die Kinder werden, desto wichtiger ist es, sich auch mit anderen Eltern zusammenzusprechen und Synergien zu nutzen. So holt ein befreundetes Ehepaar zuerst die Midi-Mäuse im Kindergarten ab und fährt dann gemeinsam zum Ballett. Ich hole dann die vier Damen ab und bringe die Freundinnen heim. Ohne diese und ohne noch weiteren tollen Eltern könnten die vier Ballerinas nicht tanzen, nicht bei jeder Geburtstagsparty dabei sein, ....

#verständnisvolle KollegInnen: Last but not least und leider trotz allem unumgänglich. Danke auf diesem Wege!  

In diesem Sinne kann Vereinbarkeit funktionieren – allerdings nur, wenn alle rundherum mitspielen und nicht nur alles an der Mutter hängt. Happy working, ihr Lieben! 

Verenas Blog