Lässt man/frau das nasse Badezeug an, kühlt es den Unterleib stark aus. Die Durchblutung verlangsamt sich dabei und Keime breiten sich schneller aus.

Dringen vor allem E. coli-Bakterien via Harnröhre in die Blase vor, vermehren sie sich dort im Nu und bewirken eine Entzündung der Blasenschleimhaut. Frauen sind wegen ihrer kürzeren Harnröhre (2,5 bis 4 Zentimeter) eher davon betroffen als Männer, deren Harnröhre um die 20 Zentimeter lang ist. Auch die Nähe der Mündung der weiblichen Harnröhre zum After ist für die höhere Anfälligkeit der weiblichen Blase verantwortlich.

Anzeichen für eine Infektion der Harnwege

Typische Symptome der Infektion sind ständiger Harndrang, gleichwohl nur Tröpfchen kommen, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen sowie Unterleibskrämpfe. Während eine akute Blasenentzündung, die zudem mit Fieber und blutigem Urin einhergeht, vom Arzt in der Regek mit Antibiotika behandelt wird, kann man einer Blasenentzündung mit geballter Pflanzenkraft vorbeugen beziehungsweise den Verlauf einer Infektion mildern. Bewährt haben sich pflanzliche Proanthocyanidine, die in Cranberries stecken. Sie sollen verhindern, dass sich die Infektionskeime in den Harnwegen festsetzen. Kürbiskernextrakte sollen das Ausspülen der Keime verbessern.

Harnwegsinfektionen: Gut zu wissen!

Besonders in Schwimmbecken tummeln sich böse Keime, trotz gechlorten Wassers. Das zeigte eine US-amerikanische Studie. Die meisten Keime fand man übrigens in und nahe Kleinkindbecken. Laut WHO kämen viele Keime über den Stuhl der Kleinkinder ins Wasser. Übertragungswege seien sämtliche Körperöffnungen. Vor allem Frau tut demnach gut daran, sich nach dem erfrischenden Bad schnell umzuziehen und den Unterleib warmzuhalten.