Das Schlafapnoe Syndrom wird der Gruppe der Schlafstörungen zugeordnet. Vielleicht haben Sie es schon erlebt: Mit immenser Lautstärke wird von der schlafenden Person ratternd Luft eingesogen und es folgt… nichts. Für etwa zehn Sekunden. Der Körper reagiert auf diesen Sauerstoffverlust mit automatischen Weckreaktionen, die jedoch selten zum Aufwachen führen. Und das bis zu 600 Mal pro Nacht. Die Folge ist ein nicht erholsamer Schlaf, der meist in Tagesmüdigkeit mündet.

Ursache ist eine starke Entspannung der Muskulatur um die oberen Atemwege, dem die Luftröhre nicht genug Widerstand entgegensetzen kann. Sie fällt zusammen.

Welche Therapie gibt es? Abhilfe kann eine „Unterkieferprotrusions- Schiene“ schaffen, die den Unterkiefer nach vorne verlagert und somit den Rachenraum öffnet. Sie wird vom Patienten abends ähnlich einer Zahnspange eingesetzt. Bei schweren Fällen von Schlafapnoe hilft jedoch lediglich eine Operation, die den Nasenrachenraum erweitert, oder eine Schlafmaske, die Überdruck in den Atemwegen erzeugt und so das Zusammenfallen verhindert. Das Wichtigste bleibt jedoch der erste Schritt: die Diagnose.