Herausforderung durch Minusgrade

Alle haben es auf uns abgesehen: Viren, Bakterien und dazu auch noch schlechte Stimmung. Die einen schlagen sich mit Winterdepressionen herum, viele andere leiden an diversen Erkältungskrankheiten. Die kalten Temperaturen und die Minusgrade sind jedoch auch eine Herausforderung für unser Immunsystem, denn besonders in der Zeit um Weihnachten drohen Grippe & Co. Wie man seinen Körper perfekt vorbereitet auf die kalte Jahreszeit und der lästigen Verkühlung ganz einfach ein Schnippchen schlägt, das wissen Profis aus der Region.

 

Regeneration durch Wärme 

Wärme tut dem Körper gut. Somit kann wöchentliches Schwitzen in der Sauna Positives bewirken. Die körpereigenen Abwehr-kräfte werden durch die extremen Temperaturen stimuliert und der Wechsel von heiß und kalt trainiert die Elastizität der Gefäße und regt den Stoff wechsel an. Aber auch der Gang in die Infrarot-Kabine oder die Infrarot-Wärmeanwendung stärkt das Immunsystem, so können Verspannungen gelöst, Rückenschmerzen gelindert, der Stoff wechsel erhöht und die Entschlackung bzw. Entgiftung gefördert werden.

 

Bewegung löst Verspannung

Regelmäßige Bewegung stärkt das Immunsystem. Dabei werden der Stoff wechsel und das Herz-Kreislauf- System angeregt, was Ihre Abwehrkräfte auf Trab bringt und sich positiv auf die Figur auswirkt und auch Muskelverspannungen löst. Die Wintermüdigkeit hat bei täglichen Ausdauer-, Gymnastik- und Gleichgewichtsübungen keine Chance.

Gehen Sie möglichst täglich an die frische Luft, wobei Sie die Sonnentage nutzen sollten. Spaziergänge, Dauerläufe, Skiwandern, Langlaufen und Eislaufen sorgen für gute Laune und machen so richtig Spaß.

 

Bewegung ist nicht gleich Bewegung

Achten Sie darauf die Energie hochgradig aus Fettsäuren zu beziehen, die Kohlenhydratspeicher sollten möglichst geschont werden. Entscheidend ist die Intensität, mit der Sie Ihre Aktivitäten durchführen. Mit welcher Intensität Sie sich bewegen dürfen ist sehr individuell, und im Wesentlichen abhängig vom Status und der Funktion Ihrer Mitochondrien (Kraftwerke der Muskelzellen) – „von der aeroben Leistungsfähigkeit“! 

Der Muskelstoff wechsel steuert das Herz-Kreislauf-System, entscheidend ist hier das Laktat, die Milchsäure im Blut, welche den Zustand Ihrer Muskelfabriken aufzeigt. Faustformeln, mit welchen Sie Ihre Bewegungsintensität über die Herzfrequenz ermitteln können, sind ungeeignet, sie sind unter Umständen sogar gesundheitsgefährdend.

 

„Regelmäßige Bewegung stärkt das Immunsystem“

 

Bewegungsempfehlung

Setzen Sie sich zusätzlich zu Ihren Aktivitäten mindestens 3 bis 4 x wöchentlich auf den Fahrradergometer und radeln Sie mindestens 30 Minuten bist 1 Stunde. In Serien von 3x10, 3x15, 3x20 oder 2x30 Minuten. Wenn Sie sich körperlich nicht fit fühlen, mit Übergewicht kämpfen oder Herz-Kreislaufprobleme haben, dann radeln Sie mit geringster Intensität, zum Beispiel mit 20 bis 30, oder 40 Watt. Wählen Sie eine geringe Umdrehungszahl, es reichen am Anfang 50 bis 60 rpm. Auch Pausen sind wichtig Legen Sie zwischen den Serien kurze Pausen ein, wo Sie leichte Gymnastikübungen machen können.

Stellen Sie das Ergometer möglichst in das Licht, lesen Sie dabei ein gutes Buch, aber auch Lernen führt durch die bessere Verkabelung der beiden Gehirnhälften zu rascheren Erfolgen. Natürlich ist auch gegen einen guten Film, oder eine packende Sportübertragung, die zusätzlich motiviert, nichts einzuwenden. Legen Sie einfach los, schon nach wenigen Wochen werden Sie positive Veränderungen spüren. Holen Sie sich den Kick, um der Winterdepression zu entfliehen!

Nutzen Sie die Zeit um Grundlegndes zu ändern.