Im Winter sind wir erfahrungsgemäß anfälliger für Grippe & Co. Vor allem in den Jahreszeitenwechseln von Herbst zu Winter und Winter zu Frühjahr, wenn es nass und kalt wird, nimmt die Häufigkeit der Infektionskrankheiten zu, Viren und Bakterien haben leichteres Spiel. Es gibt aber ganz einfache Maßnahmen für unseren Alltag, mit denen wir unser Immunsystem unterstützen und den Winter bestgerüstet willkommen heißen können.

Erwärmung

Approbates Mittel, seine Abwehr zu stärken, ist der regelmäßige Gang in die Sauna, eine Tradition der nördlichen Länder für die kalte Jahreszeit. Das heftige Schwitzen bedeutet eine innere und äußere Reinigung des Körpers und Stärkung der körpereigenen Regulierung. Das anschließende Tauchen im kalten Wasser aktiviert den Kreislauf und die Selbsterhaltungskräfte intensiv. Heiße Duschen und ausgedehnte Bäder sind dagegen nicht zu empfehlen, denn sie trocknen Haut und Schleimhäute aus. Förderlich dagegen sind aber Wechselduschen,  die – ähnlich dem Tauchgang nach der Sauna – Kreislauf und Stoffwechsel stimulieren, das Bindegewebe stärken und insgesamt die Vitalität fördern.

Bewegung

Bewegung durch moderaten Ausdauersport aktiviert das Immunsystem und stärkt dadurch die Abwehr. Im Winter verfallen wir gerne dem Winterschlaf und bewegen uns in der Regel weniger. Doch jede Menge Wintersportarten locken hinaus ins Freie! Es gibt auch im Winter genügend Möglichkeiten, einen Ausdauersport zu betreiben wie Skilanglauf oder Skitouren gehen, übrigens eine exzellente Sportart zur Aktivierung des gesamten Körpers.

Ernährung

Eine moderate, naturnahe Ernährung, nicht zu üppig und nicht zu kalorienreich ist empfehlenswert. Viel frisches und saisonales Gemüse, reich an komplexen Kohlenhydraten und fettarm zubereitet, nährt unseren Organismus am besten. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ebenfalls wichtig. Zusätzlich hat ein regelmäßige Fasten einen sehr positiven Effekt auf das Immunsystem. Beim periodischen Fasten wird an ein bis zwei Tagen die Woche gefastet,  beim Heilfasten dagegen werden sieben bis zehn Tage am Stück gefastet. Beide Methoden sind sinnvoll und durch Studien gut belegt.

Umgebung

Ein regelmäßiger Lebensrhythmus hilft dem Körper mit, stabil und abwehrkräftig zu bleiben. Ausreichend Schlaf fördert die Regeneration, natürlich in kühlen, gut gelüfteten Schlafzimmern. Oft werden Innenräume im Winter überheizt. Die Raumtemperatur sollte jedoch 20 Grad Celsius nicht übersteigen. Zu warme Heizungsluft trocknet die Schleimhäute ebenfalls aus und macht sie dadurch anfälliger für Infekte.  

Nicht zu vergessen ist aber auch die gesunde Lebensfreude, die die Lebenskraft erhält.