Langsam essen und gründlich kauen

Wer seine Mahlzeiten zu hastig runterschlingt, darf sich nicht wundern, wenn er Beschwerden wie etwa Blähungen bekommt. Denn unser Darm ist besonders auf gut gekaute Lebensmittel angewiesen. Durch das gründliche Kauen erhöht sich die Oberfläche des Speisebreis. Dadurch steigt die Angriffsfläche für Verdauungsenzyme deutlich, es kann leichter verdaut werden. So fühlt sich auch der Darm wohler.

Gesunde und ausgewogene Ernährung

Man liest es immer wieder und es hängt uns schon bei den Ohren raus. Aber es stimmt halt leider doch: Möglichst viel Obst und Gemüse tut auch unserem Darm gut. Denn sekundäre Pflanzenstoffe etwa beugen aktiv Darmkrebs vor. Vor allem Kohl, Brokkoli und Tomaten wirken Wunder. Und die besonders in Hülsenfrüchten enthaltenen Ballaststoffe fördern ein günstiges Bakterien-Gleichgewicht im Darm.

Möglichst oft Bewegung

Körperliche Aktivität bringt auch die Darmperistaltik in Bewegung. Ideal sind Ausdauersportarten wie Walken, Fahrradfahren, Schwimmen oder Wandern. Denn regelmäßige Bewegung hilft, Verstopfungen zu vermeiden, und trägt so zum besseren Ausscheiden von Giftstoffen über den Darm bei. 

Stress reduzieren

Wer den Stress im Alltag reduziert und lernt, sich zu entspannen, tut sich selbst und seinem Darm etwas Gutes. Denn Stress und falsche Atmung tragen zur Übersäuerung des Körpers bei. Ein gezieltes Atem- und Entspannungstraining kann dazu beitragen, das eigene Wohlbefinden und die Darmgesundheit zu erhöhen.

Gesundes Trinken

Ein Erwachsener sollte im Idealfall zwei bis drei Liter täglich trinken, am besten Leitungswasser und Kräutertees. Denn ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist nicht nur gesund, sondern erleichtert auch die Reinigung des Darms. So werden Verstopfungen vermieden und Giftstoffe schneller aus dem Körper gespült.