Wachstum durch mehr Gleichberechtigung. So in etwa könnte das Fazit diverser internationaler Studien lauten. Nach Untersuchungen der Weltbank, tragen verbesserte Bildungs- und Lebenschancen für Frauen zu einer Reihe positiver wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Impulse bei.

Mehr Frauen in Politik und Wirtschaft bedeuten demnach: höheres Wirtschaftswachstum, gute Regierungsführung, umfassende Gesundheitsversorgung, bewusste Familienplanung, moderates Bevölkerungswachstum und mehr Umweltbewusstsein. Dies sollte das weibliche Selbstbewusstsein stärken.

Dennoch: „Im deutschsprachigen Raum werden Frauen gesellschaftlich zwar weniger benachteiligt, am Arbeitsmarkt gibt es im internationalen Vergleich doch Nachholbedarf“, stellt Linda Dauriz, Leiterin der Women Initiative von McKinsey Deutschland, fest.

Nach einer Studie des McKinsey Global Institute (MGI) würde die Beseitigung sozialer und wirtschaftlicher Benachteiligung von Frauen die weltweite Wirtschaftsleistung (BIP) bis 2025 gar um 12 Billionen US-Dollar wachsen lassen.

Aber auch ohne Zahlen und Fakten zu bedienen: die Gleichstellung von Frauen und Männern und aktive Teilhabe beider Geschlechter am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Fortschritt sind grundlegende Voraussetzungen für nachhaltige Entwicklung weltweit.

Fazit: Mehr Frauen braucht die Welt.