Bindungsstörungen, depressive Verstimmungen, Angststörungen, fehlende Impulskontrolle, Essstörungen, Rückzug in digitale Welten und psychosomatische Erkrankungen- um nur einige zu nennen - betreffen ein Drittel der Kinder und Jugendlichen im Laufe ihres Lebens.

Alarmierende Studienergebnisse

Laut der erst kürzlich veröffentlichten MHAT-Studie zeigen rund 24 % der Jugendlichen in Österreich Symptome einer psychischen Erkrankung. Wie kommt es zu dieser alarmierenden Zahl und welche Faktoren bedeuten ein Risiko, psychisch zu erkranken? Welche Faktoren können die Seele von Beginn des Lebens an gesund halten?

Experten helfen

Internationale Expertinnen und Experten suchen im Rahmen der 4. Jahrestagung der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit gemeinsam Antworten auf diese Fragen. Die Veranstaltung mit dem Titel „Kindheit, Jugend und Psyche“ findet am 29. November 2018 in der Ankerbrotfabrik in Wien statt und richtet sich an ÄrztInnen, PsychologInnen, Psychotherapeut-Innen, PädagogInnen sowie alle mit Kinder- und Jugendgesundheit befassten therapeutischen und versorgenden Berufsgruppen.

Zu den ReferentInnen zählen u.a. Jean Paul, Sozialwissenschafterin und Expertin für Kinder- und Jugendgesundheit aus Australien, Paul Plener, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der MedUni Wien und Leiter der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der MedUni Wien/AKH Wien, und Gudrun Wagner, klinische Psychologin der MedUni Wien und Forscherin im Grenzbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie und Pädiatrie mit Schwerpunkt Essstörungen und gemeinsam mit Andreas Karwautz Verfasserin die MHAT-Studie (Mental health problems in Austrian adolescents).

 

Information und Anmeldung: www.kinderjugendgesundheit.at

Information zum Tagungsprogramm: hier